Die Zehn Gebote – Teil 2

zehn_gebote_2.jpgWem mache ich mich dienstbar? Wie schnell begibt sich der Mensch unter die Herrschaft irdischer Zwänge. Geld und Macht bekommen ein solches Gewicht, dass sie als die höchsten Güter gelten. Der Mensch formt sich selbst etwas und macht daraus seinen Gott. Wie schwer fällt es den Menschen oft, einen Gott, der nicht von dieser Erde ist, anzuerkennen. Sie können die Andersheit Gottes nicht begreifen oder wollen nicht akzeptieren, dass sich Gott so ganz der Verfügungsgewalt des Menschen entzieht.

Der Gott Israels aber ist der ganz andere und doch ist er den Menschen immer nahe. Nicht er ist den Menschen ähnlich, sondern er hat die Menschen nach seinem Bild geschaffen.

„Spontan und mächtig aber ist das Bedürfnis des Menschen, sich die Gottheit im Bilde nahe, sichtbar und erreichbar zu halten. … Mit dem Bilderverbot wahrt sich Jahwe das Geheimnis seines unnahbaren, den Augen und Händen des Menschen entrückten Wesens und weist sein Volk auf den Weg, auf dem es lernen soll, Gott „im Geist und in der Wahrheit anzubeten“ (Joh 4,24).“
(Fridolin Stier)

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