Hoffnung

ijob_3.jpgDas Bild zeigt uns Ijob in seinem Leid. Wir hören seine Klage in den Versen aus dem Buch Ijob (7,1-7). Wir kennen selbst solche Zeiten in unserem Leben. Niedergeschlagenheit, Verzweiflung und Depression lähmen uns, nichts macht uns Freude. In der Nacht quälen uns die Sorgen und rauben uns den Schlaf, bei Tag sehnen wir die Nacht herbei. Das Leben erscheint uns wie eine unliebsame Aufgabe, die wir hinter uns bringen möchten.

Das Buch Ijob will eine Antwort auf die Frage nach dem Leid geben. Warum trifft es den Menschen und wie kann er sich daraus befreien? Wer mitten im Elend steckt, sieht oft keinen Weg der Besserung. So meint auch Ijob, das Glück nie mehr zu sehen. Doch wenn wir das Buch Ijob vom Anfang bis zum Ende lesen, so sehen wir, dass es Hoffnung gibt, Hoffnung für jeden Menschen, der meint, in seinem Elend festzustecken.

Doch den Weg der Hoffnung muss jeder für sich selbst entdecken. Andere Menschen können da nur Beistand bieten, damit einer nicht alleine ist in seinem Elend. Die Heilung aber kommt anderswo her. Am Ende des Buches Ijob sehen wir, wie Gott selbst mit Ijob spricht. Aus dem Gespräch mit Gott gewinnt Ijob eine neue Sicht auf sein Leben und Gott ist es auch, der ihm wieder neues Glück schenkt. Vertrauen wir darauf, dass es auch in unserem Leben wieder Licht und Freude geben wird, wenn uns die Nacht der Trübsal und des Zweifels umgibt.

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