Lilien (1)

Unerkannt und unbeachtet

unscheinbar und klein

doch mit Farben überfrachtet

leuchtend bunt und fein

So steht sie auf dem Feld

blickt strahlend in die Welt.

 

Nur wer den Blick zum Kleinen senkt

kann die Schönheit seh´n

wen eitle Gier nach Reichtum lenkt

wird vorüber geh´n.

Doch sie steht da und blickt

auf alle Welt verzückt.

 

Komm mein Aug und halte inne

Geist sei wach in mir

dass die Schönheit nicht entrinne

Geist erkenn die Zier.

Dass mein Herz stets das liebt

was Gott am Weg mir gibt.

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