Suchendes Fragen (Mt 11,2-11)

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Johannes der Täufer wurde von vielen bewundert, viele gingen hinaus zu ihm in die Wüste, um ihn zu sehen und um ihn zu hören. Aber er hatte auch seine Feinde, er erfuhr Liebe und Bewunderung, aber auch Hass und Verachtung. Er war kein Schilfrohr im Wind. Er blieb sich selber treu und suchte nicht den Beifall der Menschen. Das Zeugnis des Johannes verpflichtet uns, wie auch das Zeugnis Christi.

Johannes der Täufer ist vorbildlich für uns in seiner Geradlinigkeit, in der Einfachheit und Anspruchslosigkeit seiner Lebensführung und in der Konsequenz, in der er seiner Berufung lebt, dem Messias den Weg in diese Welt zu bereiten. Er lebte, was er verkündete, und er verkündete, was er lebte. Dabei fürchtete er weder den Tod noch den Teufel. Er blieb sich selber treu bis in die Finsternis des Kerkers hinein.

Herr, wir wissen, dass unser Glaube, unser Leben immer wieder vor Erprobungen steht. Das ist unvermeidlich. Daran können wir auch wachsen. Aber führe uns nie in die Situation einer Versuchung, die unsere Kräfte überschreitet, in der wir die Treue zu dir und zu uns selbst verraten könnten.

Hilf uns, an unserer Berufung festzuhalten und dir Treue zu bleiben, damit wir das Ziel unseres Lebens erreichen. Rüste uns aus mit den Gaben deines Geistes, sende uns den Geist, der uns in die Freude der Vollendung führt! Amen.

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