1. Fastensonntag – Dank

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Dankbarkeit, über die Früchte des Landes, das ist es, was Mose das Volk lehrt. Die Israeliten sollen immer im Gedächtnis behalten, woher sie kommen. Ihr Urvater Abraham kam als Fremder in das gelobte Land, die Stammväter zogen mit ihren noch kleinen Familien nach Ägypten, dort wurden sie zu einem großen Volk, das Gott aus Ägypten herausgeführt hat.

Nun lebt Israel im gelobten Land, in dem Land, in dem Milch und Honig fließen. Gott hat es dem Volk geschenkt. Gott schenkt immer neu die Ernte des Landes. Das sollen die Israeliten nicht vergessen und Gott ihr Dankopfer bringen.

Auch uns schenkt Gott das, was wir zum Leben brauchen. Sicher ist es auch die Frucht menschlicher Anstrengung. Aber dass der Boden fruchtbar und das Klima günstig ist, das ist auch ein Geschenk.

Dankbar sein für das, was wir zum Essen haben, dankbar den Menschen gegenüber, die dafür gearbeitet haben (und für diese Arbeit oft nur einen Hungerlohn bekommen), dankbar Gott gegenüber, der uns diese Erde geschenkt hat.

Guter Gott,

gib uns ein hörendes Herz,

damit wir von deiner Schöpfung

nicht mehr nehmen, als wir geben,

damit wir nicht willkürlich zerstören,

um unserer Habgier willen.

Damit wir uns nicht weigern,

ihre Schönheit mit unseren Händen zu erneuern,

damit wir nichts von der Erde nehmen,

was wir nicht wirklich brauchen.

Lass uns stets dankbar sein

für alles, was du uns schenkst.

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