Zum Sonntag der Weltmission

weltmission2011.jpg„Macht euch auf und bringt Frucht“ (Joh 15,16) So lautet der Bibelvers zum diesjährigen Sonntag der Weltmission am 23. Oktober. Gestärkt durch Gottes Zuwendung sind wir in der Nachfolge Jesu aufgefordert, uns aufzumachen, unsere Talente und Charismen zum Aufbau der Reiches Gottes einzusetzen und somit reiche Frucht zu bringen.

Mission das heißt, das Evangelium verkünden, doch Mission ist noch mehr als das. Mission heißt auch, den Menschen durch unsere Hilfe ein Bild für Gottes Zuwendung zu den Menschen geben. Gerade in den armen Ländern Afrikas bedeutet das, dass wir mit Gottes Hilfe gemeinsam an einer Welt bauen, in der Menschen in Freiheit und Würde leben können.

Senegal in Westafrika ist das Beispielland des Missionssonntags 2011. Es gehört zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. In manchen Regionen verfügen die Menschen durchschnittlich über nicht einmal 30 Cent pro Kopf und Tag.Die Christen im Senegal sind eine Minderheit. Sie stellen nur knapp 5 Prozent der Bevölkerung in dem ansonsten muslimischen Land. Doch trotzdem übt die katholische Kirche insbesondere über das Schul- und Bildungssystem und ihre Gesundheitseinrichtungen einen großen gesellschaftlichen Einfluss aus. Der gemeinsame Blick von Christen und Muslimen auf die Nöte der Menschen ist zentral für das „Modell Senegal“, wie dort vielfach der Dialog des Lebens zwischen Christen und Muslimen bezeichnet wird.

Mit den Gläubigen im Senegal und auf der ganzen Welt wissen wir uns gerade in diesen Tagen besonders verbunden. Wir wollen darum beten, dass dort der Glaube wachse, aber wir bitten Gott auch darum, dass sich die Lebenssituation der Menschen dort verbessert. Einen kleinen Beitrag dazu können wir auch durch unsere Spende für die Mission leisten.  

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