Umkehr

Umkehr.

Ich laufe. Immer geradeaus. Vielleicht auch im Kreis. Mir passieren immer wieder die gleichen Fehler, ich tappe immer wieder in dieselben Fettnäpfchen. Was habe ich schon alles versucht. Es hat sich nichts geändert.

Umkehr.

Wohin? Gibt es einen Weg zurück aus Scheitern, Hass und Verletzung? Gibt es einen Weg, der Wunden heilt und Unrecht verzeiht? Gibt es einen Weg heraus aus der Abhängigkeit, in die ich mich verstrickt habe?

Umkehr.

Es gibt immer einen Ausweg. Umkehr ist immer möglich. Gott reicht uns die Hand und hebt uns über die Mauer am Ende unserer Sackgasse, über die Gräben, die sich zwischen Menschen aufgetan haben.

Umkehr.

Hoffnung und Herausforderung. Umkehr ist kein billiges „das passt dann schon wieder“. Umkehr ist radikal. Ich muss dazu bereit sein, einen neuen Schritt zu tun – an Gottes Hand. Einen Schritt ins Ungewisse, aber gehalten von der Zuversicht, dass Gott mir stets mehr geben wird, als ich mir zu wünschen wage.

Die Notwendigkeit zur Umkehr besteht,
nicht weil der Tag X vor der Tür steht,
nicht wegen der Angst,
am Ende zu den Verlorenen zu gehören,
sondern aus Freude am Reich Gottes.

Das Reich Gottes ist schon da,
wir wollen teilhaben ihm,
an der Freude, die Christus schenkt,
wir wollen dazugehören zu einer Welt,
in der es Heil und Rettung gibt.

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