Die Bücher der Chronik

Die Bücher der Chronik geben einen Überblick über die Geschichte Israels von Adam bis zum Ende des babylonischen Exils. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Regentschaft der Könige David und Salomo, die für die Juden bis heute den Höhepunkt der Geschichte Israels markieren. Den Juden der nachexilischen Zeit soll somit ein Beispiel vor Augen geführt werden, das sie stets anstreben sollen. Eine zentrale Stellung nimmt dabei auch der Tempel in Jerusalem ein, dessen Standort bereits von David gewählt wurde, der dann von Salomo glänzend errichtet wurde und der nach der Zerstörung durch die Babylonier nach dem Exil wiederaufgebaut wurde und das Zentrum der Verehrung des Gottes Israels bildet.

Die beiden Bücher der Chronik waren ursprünglich ein einziges Buch, das in der hebräischen Bibel den Titel „Ereignisse der Tage“ trägt, was Hieronymus in der Vulgata mit „Verba dierum“ wiedergegeben hat. Die Septuaginta nennt das Buch „Paralipomena“, was mit „Übergangenes“ übersetzt werden kann und darauf hinweist, dass trotz der inhaltlichen Nähe zu den Büchern Samuel und Könige hier auch Ereignisse genannt werden, die in diesen Büchern nicht vorkommen.

Die Geschichte Israels ist eine Geschichte mit dem Gott Israels. Das Geschick Israels ist aufs Engste damit verwoben, wie sich Israel seinem Gott gegenüber verhält. Gott hat dem Volk das Land gegeben, er ist im Tempel mitten unter dem Volk anwesend. Wenn das Volk und seine Könige und Anführer Gott die Ehre geben, wird das Land blühen und wachsen, wie es zur Zeit der Könige David und Salomo der Fall gewesen ist. Wenn aber das Volk und seine Könige und Anführer von Gottes Geboten abweichen, wird das Land von Feinden heimgesucht und im schlimmsten Fall vernichtet, wie bei der Eroberung durch die Babylonier.

Doch ist Geschichte wirklich so einfach? Moderne archäologische Untersuchungen haben festgestellt, dass David und Salomo wohl nicht so bedeutend waren, wie rückblickend in der Bibel geschildert und dass die von den biblischen Geschichtsbüchern verachteten Könige des Nordreichs vermutlich eine größere Blütezeit herbeigeführt haben, als man durch das Lesen der Bibel vermuten würde. Somit wird deutlich, dass die Geschichtsbücher der Bibel neben der Vermittlung historischer Informationen vor allem eine religiöse Komponente haben, die dem historischen Interesse übergeordnet ist. Sie wollen nicht Geschichte um der Geschichte willen vermitteln, sondern sie sehen die Geschichte stets als Spiegel der Beziehung des Volkes mit seinem Gott.

Die letzten Sätze des Buches wollen dem Leser Mut machen:

So spricht Kyrus, der König von Persien: Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir alle Reiche der Erde verliehen. Er selbst hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem in Juda ein Haus zu bauen. Jeder unter euch, der zu seinem Volk gehört – der Herr, sein Gott, sei mit ihm -, der soll hinaufziehen. (2Chr 36,23)

Nach dem totalen Versagen der Könige Israels, nach der Katastrophe des Untergangs und der Zerstörung des Tempels, gibt Gott die Chance zu einem Neuanfang. Gott ruft durch den Perserkönig Kyros das Volk wieder heim in sein Land. Sie haben die Chance, es besser zu machen als ihre Väter, sie haben die Chance, an die glorreichen Zeiten der Könige David und Salomo wieder anzuknüpfen.

Die kirchliche Leseordnung präsentiert uns diesen Text am 4. Fastensonntag, dem Sonntag Laetare, an dem mitten in der Österlichen Bußzeit schon ein Schimmer des Osterlichtes durchscheint. Die Österliche Bußzeit ist ja auch so eine Zeit des Neuanfangs, in der wir uns besinnen, über die Zeit hinweg eingeschleifte Fehler entdecken und diese nun vermeiden wollen. Hier ist es auch hilfreich, sich gute Beispiele vor Augen zu führen aus dem Leben der Heiligen, die Worte Jesu zu überdenken, einen Schritt nach vorne zu tun hin zu einem tieferen Glauben und einem Leben nach der Weisung des Herrn.

Wir tun heute religiöse Geschichtsbetrachtungen oft als wertlos ab. Wir wollen die reine Geschichtswissenschaft, ohne Interpretation. Aber gibt es diese? Jeder Historiker lässt seine Weltsicht in sein Werk mit einfließen. Es gibt keine reine Objektivität. Und anders gesehen, wäre eine vollkommen objektive Geschichtswissenschaft nicht eine tote Wissenschaft? Geschichte ist Leben, das Leben von Menschen mit ihren Wünschen und Sehnsüchten, ihren Freuden und Schmerzen und vor allem auch von Menschen mit ihrem Glauben. Menschen brauchen Orientierung, brauchen Vorbilder. Diese liefert uns die Geschichte. Wir müssen sie entdecken, von ihrem Staub befreien und so neu den Menschen unserer Zeit vor Augen stellen.

Geschichte lebt von diesen Vorbildern, sie lebt von Originalen, von Menschen, über die man auch nach ihrem Tod noch Geschichten erzählt. Durch solche Menschen kommt Leben in die Geschichte. Wo aber alles gleich gemacht wird, wo Menschen dem Profit untergeordnet werden, wo jeder nur noch eine Nummer ist, da geht Geschichte zugrunde, da werden wir zu einem Volk ohne Geschichte, das vor sich hindümpelt im Dämmerlicht der Abgaswolken, die auch die trostlosen Reklametafeln der großen Handelsketten nicht zu erhellen vermögen.

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Vorbild

Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme. (1Kor 11,1)

Vorbilder, gibt es die heute noch?

Wenn wir Kinder und Jugendliche fragen, wen sie sich als Vorbild ausgesucht haben, welche Antworten werden wir bekommen?

Wie viele von ihnen werden einen bestimmten Heiligen nennen, den sie als Vorbild betrachten?

Wer ist für mich Vorbild?

Und eine andere Frage an jeden von uns: lebe ich selbst so, dass ich Vorbild bin?

Vorbilder müssen ansprechend sein.

Wer Vorbild sein will, muss sich selbst auch immer wieder hinterfragen.

Wenn wir Vorbild im Glauben sein wollen, müssen wir uns an dem einzigen Bild orientieren, das uns Gott gegeben hat: seinen Sohn. Er hat uns gezeigt, wie Gott ist.

Jesus Christus, wie ihn uns die Evangelien zeigen, wie ihn uns die Kirche verstehen lehrt, ist das Bild Gottes, an dem wir uns immer wieder neu orientieren müssen.

Das können wir, weil Jesus, der Sohn Gottes, zugleich das vollkommene Bild von einem Menschen ist, einem Menschen, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist.

Wir tragen Gottes Bild in uns und sind berufen, dieses Bild rein und heilig zu halten.

Es ist ein hoher Anspruch, der in dem Satz des Paulus steckt. Prüfen wir uns selbst immer wieder und fragen wir in jeder Situation: Was hätte Christus getan? Ist mein Handeln so, dass es für andere nachahmenswert ist? Täuschen wir uns nicht: jede noch so unscheinbare Begebenheit in unserem Leben ist bedeutsam und es gilt immer aufmerksam zu sein. Doch wie oft denken wir: ach, es ist doch nicht so schlimm, wenn ich es mal nicht so wichtig mit diesem oder jenem nehme, das nächste Mal kann ich mir ja wieder mehr Mühe geben. Es erfordert ein ständiges Ringen mit unserer Trägheit, um nicht in eine unchristliche Lauheit zu verfallen, die unser Leben für niemanden nachahmenswert macht.

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Darstellung des Herrn

Er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab. (Hebr 2,12a)

Der Mensch ist Gott ähnlich, nach dem Abbild Gottes ist er geschaffen, wie es schon im Buch Genesis heißt. Darum KONNTE Gott Mensch werden, weil die Distanz zwischen Gott und Mensch nicht unüberwindbar ist, und darum WOLLTE Gott Mensch werden, weil er sein Bild im gefallenen Menschen wieder erneuern wollte.

Das Buch Genesis spricht von einer intimen Vertrautheit zwischen Gott und Mensch, bevor diese durch die Sünde zerstört wurde. Gott will dem Menschen diese Vertrautheit wieder ermöglichen, indem er selbst in seinem Sohn Mensch wird, um den Menschen zu erlösen.

Erlösung bedeutet die Überwindung der Distanz zwischen Gott und Mensch und die Ermöglichung einer tiefen Vertrautheit. Als Erlöste leben bedeutet, in Vertrautheit mit Gott zu leben und die Sünde zu meiden, die diese Vertrautheit stört. Je mehr wir lernen, in den Versuchungen standzuhalten, umso mehr kann diese Vertrautheit mit Gott wachsen.

Gott selbst hat uns in seinem Sohn diesen Weg gezeigt. Wir haben das Vorbild vieler Heiligen, die diesen Weg gegangen sind. Nur, wenn auch wir lernen, diesen Weg bewusst zu gehen, können wir zu Kindern Gottes werden.

Wir müssen der Versuchung widerstehen, das ist unser Beitrag, Gott selbst aber hat viel mehr getan, um diese Vertrautheit zu ermöglichen. Er ist in seinem Sohn Mensch geworden und hat sich am Kreuz für uns hingegeben. So hat er alles getan, was notwendig war, damit Erlösung möglich werden kann. Wir brauchen uns nur noch in seine Hände zu legen und so leben, wie er es uns gezeigt hat.

Wir hören diese Worte am Fest der Darstellung des Herrn. Lukas zeigt uns im Evangelium Simeon und Hanna, die beide sehnsüchtig das Heil erwartet haben, das nun Wirklichkeit geworden ist. Im göttlichen Kind sieht Simeon das Heil des Menschen. In diesem Kind wird sichtbar, wie Gott den Menschen gewollt hat. In diesem Kind strahlt die Heiligkeit, die Gott und Mensch verbindet.

Werden auch wir nie müde, auf Jesus Christus zu blicken, auf sein Leben und Wort, wie es uns die Heilige Schrift zeigt. Lassen wir uns verwandeln von diesem Blick und schreiten wir so von Heiligkeit zu Heiligkeit, dass Gotts Bild in uns immer mehr erneuert werde.

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Ohne Sorgen (1Kor 7,32)

Schweben,
nichts was mich hält
auf dem Boden.
Ich schaue nach oben
bin frei.
Die Welt unter mir
verschwindet
und nichts ist mehr wichtig
außer Du, mein Gott.
In Dir bin ich
und alles ist in Dir –
geborgen.
Mein Leben,
getragen von Dir
zu einem Ziel
das Du allein kennst.
Herr, ich vertraue Dir.

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Die Gestalt dieser Welt vergeht. (1Kor 7,31)

Wenn wir die Texte des heutigen Sonntags hören, werden viele sagen: Ja, interessant, aber das ist doch nichts für mich. Wir leben unser Leben als „normale“ Menschen, gehen zur Schule, machen unsere Ausbildung, gehen unserer Arbeit nach, gründen eine Familie. Und, ja, dabei versuchen wir so gut es eben geht als Christen zu leben, gehen in die Kirche, wenigstens ab und zu, zumindest solange die Kinder noch jung sind, tun hier und da etwas Gutes, bringen uns vielleicht sogar im Gemeindeleben ein.

Aber das, was Jesus verlangt, alles stehen und liegen zu lassen und ein neues Leben anzufangen, das ist doch nur was für Menschen, die ins Kloster gehen, und davon gibt es bekanntlich immer weniger. Wen spricht Jesus mit seinem Ruf zur Nachfolge an? Sicher, er hat nur Zwölf zu Aposteln berufen, aber die Evangelien berichten immer wieder davon, dass es viele sind, die ihm nachfolgen.

Paulus will in seinem Brief an die Korinther die Menschen dafür sensibilisieren, was Nachfolge bedeutet. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass es besonders die Beziehung zwischen Mann und Frau ist, die vom Weg der Nachfolge abhält. Wenn zwei Partner eine Familie gründen, dann geht es auch darum, für das Wohl dieser Familie zu sorgen, vielleicht sogar ein Haus zu bauen und die Grundlage dafür legen, dass die Kinder eine gute Zukunft haben.

Das alles erfordert Anstrengung. Für Paulus geht diese Anstrengung aber in die falsche Richtung. Denn das, wofür sich die Menschen da anstrengen, ist vergänglich. Besser wäre es, sich für das Bleibende zu engagieren und ehelos ganz für das Evangelium zu leben, so wie er selbst es getan hat. Aber der Mensch ist auf Beziehung hin angelegt. Wir brauchen einen Partner, mit dem wir unser Leben teilen, möchten Kinder haben und freuen uns daran, Leben weiterzugeben. Ohne Ehe und Kinder würde die Menschheit aussterben.

Ich denke, es kommt darauf an, einen gesunden Mittelweg zu finden. Wir dürfen uns nicht von den Zwängen dieser Welt abhängig machen. Oft kommt es vor, dass sich Menschen verschulden, weil sie ihrer Familie etwas bieten wollen und dann müssen sie umso mehr arbeiten, um diese Schulden wieder abzubezahlen. Sie sind gefangen von den Zwängen des Geldes und setzen damit das Glück ihrer Familie, das sie eigentlich erreichen wollen, aufs Spiel.

Einfach leben, aber überzeugt wäre hier eine Alternative, sich bewusst gegen den Markenkult und den Wettbewerb mit Prestigeobjekten stellen. Es gibt größere Ziele im Leben. Mit weniger materiellen Dingen glücklicher sein. Kein zwanghafter Verzicht, sondern sich freiwillig auf das Wesentliche beschränken. Loslassen können im Vertrauen darauf, dass Gott immer mehr schenkt, als wir selbst geben. Das Vergängliche vom Bleibenden unterscheiden und das letzte Ziel des Lebens nicht aus den Augen verlieren, nicht wegen des materiellen Erfolges die Sehnsucht nach dem wahren Glück vergessen.

Als Christen sollen wir nicht weltfremd sein, sondern das erkennen, worauf es wirklich ankommt. Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, ein dickes Bankkonto zu haben, ein großes Haus und ein tolles Auto, christlich leben heißt aber auch nicht, auf alle Errungenschaften der Zivilisation zu verzichten. Christlich leben heißt, meinen Alltag zu meistern, im Beruf und in der Familie. Das zu tun, was notwendig ist, aber immer im Bewusstsein, dass der Gott Jesu Christi mein Leben trägt. Auch für diesen Gott soll es einen Platz geben in meinem Leben, in meinem Alltag, in meinem Beruf, in meiner Familie. Diesen Platz gilt es offen zu halten und dann wird Gott mir auch zeigen, was meine konkrete Berufung ist.

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Samuel

In jenen Tagen schlief der junge Samuel im Tempel des Herrn, wo die Lade Gottes stand. Da rief der Herr Samuel, und Samuel antwortete: Hier bin ich.
Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen! Da ging er und legte sich wieder schlafen.
Der Herr rief noch einmal: Samuel! Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen!
Samuel kannte den Herrn noch nicht, und das Wort des Herrn war ihm noch nicht offenbart worden.
Da rief der Herr den Samuel wieder, zum dritten Mal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hatte.
Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn er dich wieder ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört. Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder.
Da kam der Herr, trat zu ihm heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener hört. (1Sam 3,3-10)

In der Lesung aus dem Alten Testament geht es um einen ganz anderen Gottsucher, den Propheten Samuel. Er wurde als Kind in das Haus Gotts in Schilo gebracht, um dort bei dem Propheten Eli in die Lehre zu gehen. Eli war ein weiser Mann, aber zu seiner Zeit war das Volk Gott fremd geworden. Worte Gottes waren selten. Die Religion war zur Tradition erstarrt und bot keine neuen Impulse.

Samuel ist der von Gott Erwählte, der wieder neues Leben in die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk bringen wird, eine neue Dynamik. Doch noch ist Samuel jung. Er hat zwar schon einiges von Eli gelernt, er kennt die Gebete und weiß, wie man sich im Haus Gottes zu verhalten hat, aber noch ist ihm Gott fremd, er ist Gott noch nicht begegnet.

Doch eines Nachts ruft ihn Gott. Samuel kennt die Stimme Gottes noch nicht, er denkt, dass es Eli ist, der ihn ruft. Dreimal ruft Gott und Samuel geht zu Eli und fragt, was das Rufen zu bedeuten hat. Dann erinnert sich der alte Mann an seine eigene Berufung. Plötzlich wird ihm klar, wer es ist, der den jungen Mann ruft. Es ist kein Traum, kein Hirngespinst, es ist Gott, der anklopft und Einlass sucht in das Leben dieses Menschen.

Eli gibt Samuel die letzte Lektion in seiner Ausbildung. Wenn Gott wieder ruft, so soll Samuel antworten: “ Rede, Herr; denn dein Diener hört.“ Und so geschieht es. Nun ist es nicht mehr Eli, der Samuel unterweist, sondern Gott selbst hat die Führung übernommen, er hat sich seinen Propheten erwählt, der das Volk wieder mit Gott und seinem Wort bekannt macht.

Die Berufung des Samuel ist ein sehr schönes Beispiel dafür, wie Berufung geschieht. Samuel hat sich vorbereitet auf den Dienst vor Gott, er betet, er verrichtet den Dienst im Haus Gottes. Aber es fehlt ihm etwas ganz Entscheidendes: die persönliche Begegnung mit Gott. So geht es auch uns, wenn wir im Glauben erzogen werden. Wir werden von unseren Eltern hingeführt zum Glauben, lernen Beten, gehen in die Kirche, tun den Dienst als Ministrant.

Wenn wir dann älter werden, stehen wir vor der Entscheidung: wollen wir den Weg mit Gott weitergehen? Werden wir auch als Erwachsene weiterhin zur Heiligen Messe gehen? Wollen wir uns in der Gemeinde einbringen? Oder wird uns die Kirche fremd? Geben wir Gott die Möglichkeit, uns zu begegnen? Beten wir auch weiterhin, wenn wir in der Ausbildung und im Beruf stehen, wenn wir eine Familie gründen, geben wir unseren Kindern den Glauben weiter?

Behalten wir in unserem Leben den Raum, dass Gott uns rufen kann? Haben wir ein offenes Ohr für Gott? Es kann lange dauern, bis Gott uns ruft. Es wird bei jedem Menschen anders sein. Aber Gott will sich jedem Menschen zeigen. Manche haben eine besondere Berufung, zum Priester, zur Ordensfrau oder zu einem anderen kirchlichen Beruf. Aber auch die Laien haben ihre besondere Berufung. Ich muss nicht Priester sein, um von Jesus Christus Zeugnis zu geben.

Es gilt, immer ein offenes Ohr für Gott zu haben, treu zu sein im Dienst an Gott, in den täglichen Gebeten, auch wenn es nur wenige Minuten sind, im Gottesdienst, auch wenn es nicht jeden Sonntag ist. Dann wird Gott auch bei mir anklopfen und mich mit ihm vertraut machen.

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Segen

Segen sei mit dir, der Segen strahlenden Lichtes,

Licht um dich her und innen in deinem Herzen,

Sonnenschein leuchte dir und erwärme dein Herz,

bis es zu blühen beginnt wie ein großes Feuer,

und der Fremde tritt näher, um sich daran zu wärmen.

Aus deinen Augen strahle gesegnetes Licht,

wie zwei Kerzen in den Fenstern eines Hauses,

die den Wanderer locken, Schutz zu suchen dort drinnen

vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst, wenn du über die Straße gehst,

ein freundlicher Blick von dir möge ihn treffen. Amen.

(Irischer Segenswunsch)

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Taufe des Herrn

Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller. (Apg 10,34-36)

Die kurze Predigt des Apostels Petrus, die uns die Apostelgeschichte hier überliefert, findet anlässlich der Taufe des Hauptmanns Kornelius statt. Dieser gehört zu den ersten Heiden, die überhaupt die Taufe empfangen. Daher wird dieses Ereignis in der Apostelgeschichte auch entsprechend entfaltet.

Kornelius war ein Gottesfürchtiger, das bedeutet, dass er der Religion der Juden nahestand. Da aber das Judentum eine Religion ist, die zugleich an die Volkszugehörigkeit gebunden ist, kann man vollwertiger Jude nur durch Geburt werden. So fromm und gesetzestreu Kornelius also auch sein mochte, er konnte nie wirklich ein Jude werden. Es war ihm nicht möglich, das Ziel seiner Sehnsucht durch eigene Anstrengung zu erreichen.

Nun aber lebte er glücklicherweise in einer Zeit, zu welcher der Gott Israels einen neuen Weg aufgetan hat, um die Menschen in die Gemeinschaft mit sich zu rufen. Gott ist gerade dabei, sich ein neues Volk zu schaffen, ein Volk, zu dem man nicht mehr durch Geburt Zutritt hat, sondern allein durch den Glauben. Sichtbares Zeichen des Glaubens und zugleich das Eintrittstor in das neue Volk Gottes ist die Taufe.

Gott sieht die Sehnsucht des Kornelius. Er schickt ihm einen Engel, der ihm zeigt, dass er Petrus zu sich kommen lassen soll, der ihm den neuen Weg zu Gott zeigen wird. Bisher haben sich die ersten Christen nur an Juden gewandt. So wie Jesus waren auch die ersten Christen ausnahmslos Juden. „Gott hat das Wort zu den Israeliten gesandt“, heißt es hier. Das Volk Israel war durch die Propheten auf das Kommen des Messias vorbereitet. Mit Jesus Christus wollte Gott ein neues Zeitalter in der Beziehung mit seinem Volk eröffnen.

Doch die Israeliten haben Jesus nicht als Sohn und Gesandten Gottes angenommen, sie haben ihn vielmehr als Gotteslästerer hinrichten lassen. Aber Gott hat ihn auferweckt und damit begann etwas ganz Neues. Aus den ersten Jüngern Jesu entsteht nach der Auferstehung Jesu ein neues Volk Gottes, das sich über die ganze Erde verbreitet hat. Doch zunächst einmal mussten die Jünger Jesu, die ja streng im jüdischen Glauben erzogen waren, ihre Scheu vor den Heiden verlieren.

Nach Gottes Gesetz galten die Heiden als unrein und den Juden war die Gemeinschaft mit ihnen auf göttliches Gebot hin untersagt. Gott selbst also musste zeigen, dass dieses Gebot keine Gültigkeit mehr hat. Jesus selbst hat zwar bereits immer wieder deutlich gemacht, dass er die strengen Reinheitsvorschriften der Juden als hinfällig ansieht, aber dennoch blieb sein Handeln auf das Land Israel und das Volk der Juden begrenzt.

Nun aber öffnet sich die Kirche, das neue Volk Gottes, zu den Heiden. Petrus selbst, den Jesus zum Anführer der Apostel berufen hat, bekommt von Gott den Auftrag zu den Heiden zu gehen. Nun steht allen Menschen, die an Jesus Christus glauben, der Weg zu Gott offen und die Taufe führt jeden Gläubigen in die Gemeinschaft mit Gott. Für Kornelius gibt es nun  einen Weg, das Ziel seiner Sehnsucht zu erlangen und er steht stellvertretend für die vielen Menschen, die sich nach der Gemeinschaft mit Gott sehnen.

Mit dem Wunsch zur Taufe wendet sich zum einen der Gläubige an die Kirche und damit an Gott selbst. Er bekennt: ich glaube an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, ich glaube an den Gott, der alles geschaffen hat, der die Welt durch seinen Sohn Jesus Christus erlöst hat und der alle Menschen in sein Reich ruft. In der Taufe wird dieser Glaube dann besiegelt, der Mensch wird von seinen Sünden befreit und kann so ein neues Leben beginnen, dessen Mittelpunkt Gott bildet. Und Gott schenkt in der Taufe jedem seinen Heiligen Geist als Beistand.

Wenn auch die meisten von uns bereits als Kinder getauft wurden, sollen wir uns doch stets bewusst machen, welch großes Geschenk die Taufe ist. Durch sie sind wir Kinder Gottes geworden. Gott ist unser liebender Vater, der uns durch unser Leben führen will. Auch wenn wir nicht immer so leben, wie er es von uns will, können wir immer wieder zu ihm zurückkommen in seine liebenden Arme. Durch Gott hat unser Leben einen Sinn, eine Richtung, ein Ziel, und wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott immer bei uns ist und nur eines für uns will, dass wir glücklich werden und ein erfülltes Leben haben.

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Epiphanie / Dreikönig

Steh auf, werde licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht strahlend auf über dir. (Jes 60,1)

In einer freudigen Lichtvision spricht hier der Prophet von Jerusalem und sieht die Stadt in herrlichem Glanz erstrahlen, der von Gottes Herrlichkeit kommt. Mit Tritojesaja, aus dem diese Verse stammen, befinden wir uns in der Zeit nach dem Exil. Die Juden sind aus Babylon wieder zurückgekehrt in ihr Land und sind dabei, die Stadt Jerusalem und den Tempel neu aufzubauen. Sie sehen eine neue Heilszeit angebrochen, in der Jerusalem in neuem Glanz erstrahlt.

Im Exil in Babylon hat man viel darüber nachgedacht, was der Plan Gottes mit seinem Volk ist. Die Juden wurden mit der Religion des Zweistromlandes konfrontiert und haben vor allem auch in Abgrenzung zu diesen fremden Einflüssen ihren eigenen Glauben neu reflektiert. Nach dem Schock über den Verlust des verheißenen Landes musste man vor allem auch neu darüber nachdenken, was die Erwählung durch Gott bedeutet. Nicht mehr das Land, nicht mehr der Tempel sind Zeichen der Erwählung, sondern das Gesetz das Gott durch Mose und die Propheten dem Volk gegeben hat.

Im neuen Bewusstsein der Erwählung, dem Ziel, das Gesetz treu zu befolgen und der Arbeit am Wiederaufbau Jerusalems sah man das neue Heil Wirklichkeit werden, das Gott seinem Volk schenken will. Das neue Jerusalem mit einem gesetzestreuen Volk sollte von nun an unter den Völkern ein Zeichen für Gottes Herrlichkeit sein. Doch der Euphorie wich bald die Einsicht, dass auch die neue Zeit ihre eigenen Probleme mit sich bringt und so richtete sich die Vision vom Heil bald wieder auf die Zukunft.

Ein Licht über Gottes heiliger Stadt und ihrem Volk, diese Vision wird in der Geburt des Sohnes Gottes Wirklichkeit. Gott zeigt die Menschwerdung seines Sohnes durch ein lichtvolles Zeichen an, durch eine Himmelserscheinung. Dies entdecken sternkundige Magier im Morgenland und machen sich auf, um den zu suchen, den dieses Zeichen angekündigt hat. Ist die Reise der Magiern oder Heiligen Drei Könige, wie man sie seit dem Mittelalter nennt, nur eine schön ausgedachte Geschichte des Matthäus (Mt 2,1-12) oder liegt ihr eine historische Tatsache zugrunde?

Die Sternbeobachtung hatte im Alten Orient eine lange Tradition und es gab in den dortigen Hochkulturen sternkundige Priester, die vor allem für die Bestimmung der Festzeiten zuständig waren, aber es auch verstanden, besondere Himmelserscheinungen zu deuten. Ob eine solche zur Zeit der Geburt Jesu vorlag und wie diese konkret aussah, damit beschäftigen sich Astrologen von der Antike bis heute. Es kommt dafür vor allem ein Komet, eine Supernova oder eine besondere Konjunktion von Planeten in Frage.
Moderne astronomische Berechnungen ergeben, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass Sternkundige in der damaligen Zeit ein besonderes Ereignis beobachtet haben. Trotz vieler Versuche konnte aber nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, welches Ereignis das genau war und ob es auch wirklich auf die Umgebung von Jerusalem hingewiesen hat. Wir müssen also sagen, dass der Stern von Betlehem wissenschaftlich weder genau belegbar, aber auch nicht unmöglich ist.

Gott lässt über seinem Volk ein Licht aufgehen, das die Völker herbeiruft. Das Zeichen deutet auf die Geburt eines neuen Königs aus dem Haus David hin. Die Sterndeuter aus dem Morgenland sind die ersten, die dieses Licht sehen und sich auf den Weg machen. Sie finden ein Kind, Gottes Sohn, dem sie huldigen. Mit den Magiern aus dem Orient beginnt die Wallfahrt der Völker zu Gottes heiligem Volk. Das Ziel dieser Wallfahrt aber ist nicht mehr Jerusalem mit dem Tempel, oder das Volk, das nach dem Gesetz Gottes lebt, sondern der Sohn Gottes. Alle Heiden werden durch ihn gerufen, zu Gottes neuem Volk zu werden, das im Licht Gottes wandelt.

Das will uns Matthäus mit seinem Bericht über die Magier aus dem Osten sagen. Jesus Christus ist das verheißene Licht, in dem Gottes Herrlichkeit über seinem Volk aufgeht. Und so lautet der Name des Festtags bis heute, Epiphanie, Erscheinung des Herrn. Die Herrlichkeit des Sohnes Gottes wird zum ersten Mal sichtbar durch den Stern, dem die Magier gefolgt sind. Sie zeigt sich dann zum ersten Mal dem Volk Gottes bei der Taufe Jesu im Jordan und sie zeigt sich den Glaubenden bei Jesu Wunder bei der Hochzeit zu Kana, von dem es heißt, dass Jesus dadurch seine „Herrlichkeit offenbarte“ (Joh 2,11).
Gottes Licht ist aufgestrahlt in Jesus Christus. Stehen auch wir auf und gehen wir hin zu diesem Licht, lassen wir uns von ihm erleuchten und so selbst licht und hell werden und strahlen in diese Welt!

Allherrschender Gott,
durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind,
hast du am heutigen Tag
den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.
Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt.
Führe uns vom Glauben
zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit.
(Tagesgebet am Hochfest Epiphanie)

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Johannesprolog (3)

In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. (Joh 1,4-5)

Gott hat seiner Schöpfung Leben verliehen. Zu allen Zeiten fragen sich Menschen, was das bedeutet, „Leben“. Ein Organismus, Menschen, Tiere, Pflanzen, ja selbst kleinste Lebewesen und die kleinsten Zellen wachsen, vermehren sich, entwickeln sich weiter. Doch dieses Leben ist nicht selbstverständlich. Leben ist endlich, begrenzt. Mit dem Tod hört dieses Leben auf. Was kurz vorher noch ein blühender Organismus war mit Kraft und Willen und einer Ausstrahlung, wird nach dem Tod zu einer leblosen fleischlichen Hülle, die nur noch äußerlich an den lebenden Organismus erinnert und nach kurzer Zeit schließlich ganz zerfällt.

Damit Leben möglich ist, braucht es ganz besondere äußere Bedingungen, die sich auf unseren Planeten im Laufe von Jahrmillionen entwickelt haben, eine Atmosphäre, die vor kosmischer Strahlung schützt, relativ gleichbleibende, milde Temperaturen, Wasser, Sauerstoff, um nur einige zu nennen. Wie kommt es, dass sich diese Bedingungen gerade auf der Erde entwickelt haben und diese Vielfalt an Leben bis hin zum Menschen entstehen konnte? Gibt es noch andere Planeten in den Weiten des Universums, auf denen sich auch Leben, vielleicht sogar intelligentes Leben, entwickelt hat?

Gott hat allem Leben geschenkt, so sagt die Heilige Schrift. Jesus Christus, das Wort Gottes, der Schöpfungsmittler, ist zugleich der Lebensmittler. In Jesus Christus hat Gott seiner Schöpfung Leben verliehen. Die Schöpfung ist nicht nur ein Kunstwerk, ein Gebilde, sondern sie hat Leben in sich. Es ist dem Menschen schon vieles gelungen, aber bisher haben die Menschen es nicht geschafft, einem unbelebten Stoff Leben zu verleihen.

Vielleicht entsteht Leben auf natürliche Weise, wenn eine gewisse Konstellation der Umgebung vorhanden ist, wenn bestimmte chemische Elemente eine bestimmte für sie günstige Umgebung vorfinden. Vielleicht ist so Leben auch auf anderen Planeten entstanden. Vielleicht ist das Leben auf der Erde auch etwas Einmaliges. Viele moderne Wissenschaftler halten es jedoch für sehr wahrscheinlich, dass es auch auf anderen fernen Planeten Leben gibt. Was heißt das aber für unseren Glauben? Wie können wir vor diesem Hintergrund diesen Satz des Johannesprologs verstehen?

Die Menschen zur biblischen Zeit glaubten, dass die Erde der Mittelpunkt der Welt ist. Auch als man erkannte, dass die Sonne der Mittelpunkt ist, um den die Erde und die anderen Planeten kreisen, so war die Erde doch noch im Hinblick auf die Welt der Sterne irgendwie im Mittelpunkt. Jedenfalls musste die Erde für Gott im Mittelpunkt stehen, weil er auf ihr Leben geschaffen hat, er hat auf ihr Menschen geschaffen als sein Ebenbild, und selbst wenn diese Menschen durch irgendeine Art von Evolution entstanden sind, haben sie doch das Bewusstsein, das Gewissen, die Entscheidungsfreiheit zwischen Gut und Böse, die sie zu etwas Besonderem macht. Der Mensch steht für Gott im Mittelpunkt und um den Menschen zu retten, hat Gott seinen Sohn gesandt.

Was aber, wenn es auch noch auf anderen Planeten intelligentes Leben gibt? Kann es dann überhaupt einen Gott geben oder ist das Universum nicht doch aus sich selbst entstanden? Die moderne Wissenschaft kommt dem Geheimnis des Urknalls immer näher. Vielleicht braucht es keinen ersten unbewegten Beweger, der alles in Gang gesetzt hat, keinen lebendigen Gott, der Ursprung allen Lebens ist. Christlicher Glaube muss sich diesen Fragen stellen und vielleicht finden wir in den nächsten Jahrzehnten ganz neue Antworten darauf, an die heute noch niemand denkt.

Wir glauben, dass Gott der Schöpfer allen Lebens ist und dass er es erhält, dass er mit seinem Licht die Finsternis erleuchtet und so Leben möglich macht. Ohne Licht kein Leben. Licht ist aber auch der Ort des Guten. Das Wort Gottes ist das Licht der Menschen. Die Welt sehnt sich nach dem Licht Gottes. Gott hat es den Menschen geschenkt, sein Licht zu schauen. Das ist das Wunderbare. Wir haben einen Gott, der uns nahe ist, der uns liebt, der mit uns sein möchte. Wir leben in einer Welt, die nicht sich selbst überlassen ist, sondern in Gottes Hand ist, eine Welt, in der das Licht stärker ist als die Finsternis.

Diese Erfahrung wünsche ich Ihnen und Gottes Segen für das neue Jahr!

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